Erfahrung schon seit 1983
Für
Mitglieder
gesetzlicher Krankenkassen
bieten wir auf der Grundlage des § 40 bzw. 111 SGB V
Rehabilitationsbehandlungen
an und für
Patienten mit privater
Krankenkasse werden Krankenhausbehandlungen gemäß OPS 8-918 durchgeführt.
Die Klinik ist auch beihilfefähig.
PROSTATASCHMERZEN
(chronische Schmerzen
in
der Prostata, Vorsteherdrüse)
Die Prostata bezeichnet der medizinische Laie als Vorsteherdrüse
Das Organ
Wie auf dem Bild deutlich zu sehen ist,
befindet sich die Prostata unter der Harnblase und umschließ dort die Harnröhre.
Die (normale) Prostata hat etwa die Größe einer Kastanie. Die Rückseite des
Organs liegt nahe am Mastdarm, dies ist der Grund, warum eine manuelle
(= mit der Hand ausgeführte) Untersuchen vom Rektum
(= Mastdarm) her erfolgt.
Die Prostata besteht aus ca. 35-50 kleinen Drüsen, diese sondern ein Sekret
(= Saft) ab, das beim Samenerguß (Ejakulation) dem
Samen beigemischt ist.
Die Prostata und ihre Nachbarorgane - Bildquelle: www.krebsinformationsdienst.de
Die häufigste Prostataerkrankung ist eine gutartige Vergrößerung, die als häufigste Ursache zu Beschwerden beim Wasserlassen führt. Betroffen sind hauptsächlich Männer um das 50. Lebensjahr herum.
Die zwei häufigsten Ursachen für Prostataschmerzen sind
Krebserkrankungen (hauptsächlich Prostata karzinom) und
akute (= heftige u. rasch einsetzende) oder chronische (= länger anhaltende Entzündung) Vorsteherdrüse nentzündung
Schmerztherapeutisch relevant ist die chronische Pros tatitis.
Häufige Symptome (= Krankheitszeichen) einer chronische n Pros tatitis:
Schmerzen in der Penis-, Hoden-, Damm-, Anal-, Leisten- oder auch Lendenregion
Schmerzen beim Wasserlassen (Strangurie, Algurie)
Häufiger Harndrang (Pollakisurie) mit / bei Harnabflußstörungen
Schmerzen bei und insbesondere nach Ejakulation
Eine Pros tatitis (auch die chronische) kann in 2 Formen auftreten:
Bei einer bakteriellen Pros tatitis kommen Antibiotika zum Einsatz kommen. Vorübergehend, bis zum Abklingen der Entzündung auch entzündung shemmende Schmerzmittel.
Nicht selten verbleiben trotz einer kausalen (=auf die Ursache gerichteten) fachärztlichen Behandlung aber weiterhin Prostataschmerzen (chronische), so daß dann Maßnahmen im Rahmen der speziellen Schmerztherapie gefragt sind.
Sehr hilfreich sind bei
chronische n Prostataschmerzen engmaschige Kaudalblockaden. Darunter
versteht man epidurale (= rückenmarknahe)
Betäubungen durch eine kleine Öffnung im Kreuzbein hindurch. Dabei kommt es im
Becken- und damit auch Prostatabereich neben der erwünschten Schmerzlinderung zu
einer enormen Durchblutungssteigerung wie sie sonst mit keinem Medikament
erreicht werden kann. Unter optimierten Durchblutungsverhältnissen heilen alle
Entzündungen sicher ab, aus diesem Grunde ist eine solche Behandlung bei einer
Pros tatitis auch kurativ
(=heilend).
Es reicht aber nicht aus
diese Blockade nur ab und zu durchzuführen, sondern es muss eine gehäufte
Abfolge erfolgen, so z. B. 1-2x tgl. über 10 Tage, was allerdings einen
stationären Aufenthalt voraussetzt.
Der Kaudalblock hat gegenüber dem lumbalen
Epiduralblock (= rückenmarknahe Betäubung in
Höhe der Le nden)
den Vorteil, dass das methodische Risiko deutlich geringer ist, auch weil eine geringere Dosierung benötigt wird, in der Regel reichen 5-8 ml z. B.
Bupivacain (= ein lang wirkendes örtliches
Betäubungsmittel)
0,125-0,15 % aus. Zur
kontinuierlichen Blockade mit Katheter*
ist allerdings die lumbale epidurale Blockade
(= rückenmarknahe Betäubung in Lendenwirbelbereich) wegen des geringeren Risikos einer
Entzündung bzw. Infektion
(= Eindringen von Mikroorganismen wie z.B. Bakterien)
vorzuziehen.
Daß Lokalanästhetika (= örtliche Betäubungsmittel) auch entzündung shemmend wirken, ist zwischenzeitlich wissenschaftlich erwiesen. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, so klicken Sie hier.
Zum Schluß sei noch darauf hingewiesen, dass auch bei „harmlosen“ Beschwerden beim Wasserlassen unbedingt ein Urologe aufgesucht werden sollte, damit schwerwiegendere Erkrankungen nicht übersehen werden.
Die Methoden der modernen Schmerztherapie bieten auch optimale Voraussetzungen für eine Anschlußheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitation. Mehr darüber erfahren Sie hier: http://www.anschlussheilbehandlung.eu (einfach anklicken).
Das Bundesministerium für Gesundheit teilt auf der Web-Seite der Bundesregierung mit, dass alle Versicherte (also auch ältere Patienten) einer gesetzlichen Krankenkasse einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation haben und sich ihre REHA-Klink sogar selbst aussuchen dürfen. Lesen Sie dazu auch einen Brief des Bundesgesundheitsministeriums an die Sozialministerien der Länder als Aufsichtsbehörde der gesetzlichen Krankenkassen. Dieses Wahlrecht wurde mittlerweile auch durch Urteile von Landessozialgerichten bestätigt: Baden-Württemberg (Az: L 4 KR 2071/05 und Hessen ((Az.: L 1 KR 2/05: Gewährt eine Krankenkasse einem Versicherten einen Aufenthalt in einer Reha-Klinik, so ist sie dazu verpflichtet, die Wünsche des Versicherten in Bezug auf die Einrichtung zu berücksichtigen (eine Revision gegen diese Entscheidung ließ das Gericht gar nicht erst zu)). Das Wahlrecht (gilt auch für Anschlußheilbehandlungen) betrifft nach §9 Sozialgesetzbuch IX nicht nur Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen, sondern alle gesetzliche Rehabilitationsträger, also auch Rentenversicherungen oder Unfallversicherungen. Die deutsche Gesellschaft für medizinische Rehabilitation hat dazu eine informative Broschüre herausgegeben: http://www.degemed.de/pdf/Klinik_nach_Wunsch.pdf.
Aktualisiert: >24.06.2009.2009</> kusb&
D
Dammschmerzen,
Diskusprolaps (http://www.diskusprolaps.org),
Dorsalgie,
Durchblutungsstörungen
(www.xn--durchblutungsstrungen-vec.com),
Dystrophie (http://www.dystrophie.de),
dystrophische Krankheit
E
Eingeweideschmerz,
Ellenbogengelenk (www.ellenbogengelenk.com),
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Eitrige Gelenkentzündung,
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Fabry Krankheit,
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Schmerzsyndrom,
Fersenschmerz,
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